Cărți noi în Sala Germană de Lectură

Neue bücher in Deutscher Lesesaal

Bildgrammatik Deutsch

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Die „Bildgrammatik Deutsch“ wendet sich an Lernende, die die Grundlagen der deutschen Grammatik mit Hilfe von Bildern erfassen möchten. Das Buch eignet sich zudem ideal für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Alphabetsierungskursen und in Sprachkursen für Flüchtlinge und Asylsuchende. Die Grammatik präsentiert in Bild und Wort spielerisch grammatikalische Zusammenhänge. Vierfarbige Illustrationen greifen wichtige Alltagssiuationen auf wie Begrüßungen, Essen und Trinken, Einkaufen, Wohnen, Gesundheit und medizinische Versorgung, Kindergarten und Schule, Beruf, Besuche bei Behörden etc.

Grammatik in BILDERN

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Sie lernen Deutsch als Fremdsprache? Die Grammatik mit der neuen visuellen PONS-Methode hilft Ihnen dabei! 1 Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Für alle DaF-Lerner und besonders visuelle Lerntypen, denen das Grammatiklernen bisher schwergefallen ist. Anfänger (A1) bis Fortgeschrittene (B2).

Leichte Lektüren – Easy Readers

 

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Iuni im Blauen Land

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Im Blauen Land duftet es nach Sommer! Nach Karottenkuchen, Wurstschaukeln und Abenteuern. Endlich kann Juni wieder jeden Tag mit ihren Geschwistern Elfe und Jimmie im See baden, auf Pony Johnny reiten und mit den Nachbarskindern auf dem Heuboden spielen. Was Juni nicht ahnt ist, dass dieser Sommer nicht nur der schönste, sondern auch der aufregendste ihres Lebens wird. Schuld daran sind die kleine Gans Toni, die Paps eines Tages mitbringt, und der geheimnisvolle Halfterdieb, der plötzlich auf dem Rosenglück-Hof sein Unwesen treibt. Ob Juni und ihre Freunde ihn stellen können?

Die Puppenspieler von Flore

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Zwanzig Jugendliche werden vom coronischen Geheimdienst entführt und in ein Wüstencamp gebracht. Dort bereitet man sie auf ihre Mission vor, in der gefährlichsten Militärdiktatur der Welt zu spionieren: in Flore, Coronas Erzfeind. Vor Ort erwartet sie ihr Leader, ein Agent, der von einer einzigen Idee besessen ist: den mächtigen Marschall Utuk, Chef des florischen Geheimdienstes, zu stürzen. Tamaso wird in das Haus des Marschalls eingeschleust. Ein Ort des Schreckens und des Lichts: Während im Keller gefoltert und gemordet wird, wird im zweiten Stock Puppentheater gespielt. Aber auch die Puppenspieler spielen buchstäblich um ihr Leben – genau wie Tamaso und die anderen jungen Agenten. Putschversuche, Verräter, doppeltes Spiel: Ihre Mission wird zum Tanz auf dem Vulkan. Und nicht alle werden überleben.

Der Dieb in der Nacht

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Zehn Jahre nachdem Felix verschwunden ist, sitzt Paul in einer Prager Kellerbar plötzlich seinem besten Freund gegenüber. Zumindest ist Paul im einen Moment sicher, ihn vor sich zu haben, im nächsten sieht der Mann Felix nicht einmal mehr ähnlich. Paul gerät in den Bann jenes Mannes, der sich Ira Blixen nennt, sich bewegt wie Felix, ihn anschaut wie Felix und ein Muttermal an der gleichen Stelle am Handgelenk hat. Kann es Zufall sein, dass Blixen vor Jahren bewusstlos aus dem Fluss gezogen wurde und keine Erinnerung an seine ersten 20 Lebensjahre besitzt? Blixen folgt Paul nach Deutschland, und es entwickelt sich ein Vexierspiel um Verlust, Identität und Sehnsucht, um Angst, Definitionen von Wirklichkeit und die Frage, wie sich über die Leerstelle sprechen lässt, die das Verschwinden eines Menschen in die Leben seiner Nächsten sprengt.

Der Dom zu Passau51h0gikrakl

Mit dem Stephansdom in Passau wird die Bischofs-kirche des flächenmäßig größten Bistums des Heiligen Römischen Reiches vorgestellt, kunsthistorisch ein herausragendes Werk des nordalpinen Barocks mit epochalen Neuerungen. Zum einen bedeutet der Bau dank seiner Architekturplastik und den zahlreichen Stuckfiguren den Höhepunkt des „Stuckbarocks“, zum anderen steht er aufgrund seiner großzügigen und neuartigen Gewölbeflächen am Beginn des „Fresko-barocks“, in dem die Deckenmalerei zum raumbestimmenden Faktor aufsteigt.

Global Cardening. Biookonomie

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Autoreifen aus Löwenzahn, Plastik aus Kartoffeln, Sprit aus Zucker oder Flugkerosin aus Algen: von einer »wissensbasierten Bioökonomie« erhoffen sich deren Förderer Lösungen für die zentrale Frage des 21. Jahrhunderts. Wie können in Zeiten des Klimawandels immer mehr Menschen von immer weniger Ressourcen mit Nahrung, Energie und Materialien zugleich versorgt werden?

Der Deutsche Krieg  1939-1945

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Einzigartig und fesselnd erzählt der renommierte Oxford-Historiker Nicholas Stargardt in ›Der Deutsche Krieg‹ aus der Nahsicht, wie die Deutschen – Soldaten, Lehrer, Krankenschwestern, Nationalsozialisten, Christen und Juden – den Zweiten Weltkrieg durchlebten. Tag für Tag erleben wir mit, worauf sie hofften, was sie schockierte, worüber sie schwiegen und wie sich ihre Sicht auf den Krieg allmählich wandelte. Gestützt auf zahllose Tagebücher und Briefe, unter anderem von Heinrich Böll und Victor Klemperer, Wilm Hosenfeld und Konrad Jarausch, gelingt Nicholas Stargardt ein Blick in die Köpfe der Menschen, der deutlich macht, warum so viele Deutsche noch an die nationale Sache glaubten, als der Krieg längst verloren war und die Gewissheit wuchs, an einem Völkermord teilzuhaben. Ein verstörendes Kaleidoskop der Jahre 1939 bis 1945 im nationalsozialistischen Deutschland.

Der leere Himmel

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Der Autor geht den nationalen und kulturellen Wurzeln des Balkans nach. In seinen Essays ergänzt er Anekdoten um Analysen und entwirft so ein stimmungsvolles wie aufschlussreiches Bild einer Region, ohne gängige Klischees zu bedienen. Er zeigt u.a. die enge Verflechtung und Beeinflussung durch die großen Imperien und die schwierige Nationwerdung nach dem Ersten beziehungsweise Zweiten Weltkrieg.

F.E.A.R. 

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Warum sie sich in Joonas verliebt hat, weiß Clara selbst nicht genau. Er sah gut aus, interessierte sich für sie, und mit seinem Weltbild konnte sie ihre heuchlerischen Eltern schocken. Dass er es so ernst meinte mit seiner Armee, war ihr gar nicht klar gewesen. Jetzt sitzt sie in Finnland und soll der Polizei erklären, was das für eine Gruppe ist, die mit Jagdgewehren Geschäfte überfällt und Häuser anzündet. Einen Bericht soll sie schreiben, Joonas verraten. Doch Clara muss nur Zeit gewinnen, bis Joonas sie rausholt.

Heimweh

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Jesse Berg ist ein erfolgreicher Kinderarzt. Frisch geschieden, kümmert er sich liebevoll um seine kleine Tochter Isa. Über seine Vergangenheit spricht er nicht. Bis plötzlich seine Exfrau ermordet und seine Tochter entführt wird. Der Täter hinterlässt für Berg eine Nachricht: Sie gehört dir nicht. Du musst sie vergessen. Berg ist klar, dass er selbst das Ziel des Anschlags ist. Eine langvergessene Schuld drängt ans Licht. Um Isa zu finden, muss er das tun, was er nie wollte: zurück in seine Vergangenheit. Zurück ins Heim. Dort hat er gelernt, sich zu wehren, und dort wäre er beinahe getötet worden. Berg nimmt die Kampfansage an. Denn für Isa würde er alles tun. Auch ein zweites Mal durch die Hölle gehen. Vom Autor der Spiegel-Bestseller »Schnitt« und »Schock«.

 

 

 

Zum 205. Geburtstag von 

Robert Schumann

 

Robert Schumann war ein deutscher Komponist der Romantik. Er wurde am 8.Juni 1810 in Zwickau geboren.

Neben seiner künstlerischen Neigung zum Klavierspiel galt seine große Liebe der Literatur. Er genoss eine umfassende Schulausbildung, lernte Latein, Griechisch und Französisch und war außergewöhnliches Sprachtalent. Da er besser Klavier spielte als sein Lehrer, empfahl dieser ihm das Selbststudium,was Schumann durch den Besuch von musikalischen Aufführungen und dem Lesen von Partituren und Klavierauszügen von Orchesterwerken umsetzen wollte. Als Jugendlicher gründete er ein Schulorchester, daneben auch einen literarischen Verein, in dem er mit Mitschülern verschieden Werke in verteilten Rollen aus.

Zum 200.Geburtstag Robert Schumanns präsentiert Sony Classical eine limitierte Edition mit der besten Musik des großen Komponisten auf 25 CDs.

Seine Werke können Sie im Deutschen Lesesaal hören oder ausleihen:


Symphony NO.1 IN B FLAT MAJOR OP.38

  • Andante un pocco maestoso-Allegro molto vivace
  • Larghetto
  • Scherzo
  • Allegro animato e grazioso

CONCERT PIECE FOR FOUR HORNS AND ORCHESTRA OP.86

  • Lebhaft
  • Romanze

Zum 140. Geburtstag von Thomas Mann

 

Paul Thomas Mann wurde 1875 in Lübeck geboren und wohnte seit 1894 in München. Er war ein deutscher Schriftsteller und zählt zu den bedeutendsten Erzählern deutscher Sprache im 20. Jahrhundert.

1933 verließ er Deutschland und lebte zuerst in der Schweiz am Zürichsee, dann in den Vereinigten Staaten, wo er 1938 eine Professur an der Universität in Princeton annahm. Später hatte er seinen Wohnsitz in Kalifornien, danach wieder in der Schweiz. Er starb in Zürich am 12. August 1955.

Zu seinem berühmtesten Werken gehören neben den „Buddenbrooks“ (Nobelpreis für Literatur 1929) auch „Lotte in Weimar“ (1939), „Doktor Faustus“ (1947) sowie „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ (1954). Das Gesamtwerk des Schriftstellers umfasst 12 Romane, über 30 Erzählungen, 2 Bühnenstücke, rund 30 Essays sowie ein knappes Dutzend autobiografische Schriften.

Ausgewählte Werke von Thomas Mann können Sie bei uns im Lesesaal ausleihen:

 

  Zum 125. Geburtstag von

Kurt Tucholsky

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 Kurt Tucholsky, der deutsche Journalist und Schriftsteller, zählte zu den bedeutendsten und meistgelesenen Publizisten der Weimarer Republik. Eine Zeit lang war er Mitherausgeber der Wochenzeitschrift „Die Weltbühne“ und erwies sich als politisch sehr engagiert.

Seine Tätigkeit beschränkte sich aber nicht nur auf gesellschaftskritische Publikationen, sondern er galt zugleich auch als Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor, Lyriker, Satiriker und Kritiker von Literatur, Film und Musik.

Die meisten seiner Texte sind heiter und geprägt von einem speziellen Witz, der oft die herrschenden Gesellschaftsverhältnisse beschreibt und kommentiert. Seine Schriften sind aber alles andere als verjährt und altmodisch, der Mensch hat sich seit Tucholskys Zeiten praktisch nicht verändert.

Geboren am 09. Januar 1890 als Sohn eines Kaufmanns in Berlin, studierte er Jura und war kurze Zeit Bankvolotär.

Nach der Machtübernahme der Nazis im Jahr 1933 wurde Kurt Tucholsky ins schwedische Exil ausgebürgert, wo er depressiv und schwerkrank 1935 Selbstmord begang.

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Arkadien-Trilogie von Kai Meyer:

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Buchtipp für Jugendliche und Junge Erwachsene 


Rosa reist zu ihrer Großtante und ihrer Schwester nach Sizilien, um ihrem Leben in New York für eine Weile zu entfliehen. Auf dem Flug lernt sie Alessandro kennen. Er ist ein Carnevare, sie eine Alcantara. Schon nach kurzer Zeit in Italien, lernt sie die Geschichte der beiden Clans kennen. Obwohl ihre Familien verfeindet sind, trifft sich Rosa weiterhin mit Alessandro, dessen Eleganz und Ausstrahlung sie fasziniert und dem sie gleichermaßen ver- und misstraut. Im Laufe der Zeit findet Rosa immer mehr über ihre und Alessandros Familie heraus – und schließlich, dass ihre Schwester ihr nicht ohne Grund vorgeschlagen hat, einen Sommer auf Sizilien zu verbringen…
Arkadien erwacht ist eine wunderschöne Geschichte über eine verbotene Liebe zweier Jugendlicher, die in Familien hineingeboren wurden. Und damit eine außergewöhnliche Fähigkeit geerbt haben, die es ihnen scheinbar unmöglich macht sich zu lieben.
(Das Buch könnt ihr bei uns im Lesesaal ausleihen!)

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Der Frühling kommt!

Den 1. März haben wir schon gefeiert und der Frühling kommt – hoffentlich bringt er auch ein bisschen Sonne mit! Heute, am 5. März, beginnt die Fastenzeit. Das heißt für manche, dass sie ab heute für 40 Tage auf einiges verzichten werden – sei es Fleisch, jegliche tierische Produkte oder vielleicht auch Süßigkeiten.

Aber der Beginn der Fastenzeit bedeutet auch, dass wir bald mit den Ostervorbereitungen und der Frühlingsdekoration anfangen können! Auch wenn es dieses Jahr Anfang März noch sehr kalt ist, ist jedes Jahr immer wieder schön, wenn die ersten Blumen blühen, es wärmer wird und die Tage immer länger werden. Und automatisch bekommt man Lust, das Haus und den Garten zu dekorieren um dem Frühling ein bisschen auf die Sprünge zu helfen!

Hier im Lesesaal gibt es verschiedene Bastelbücher mit wunderschönen Ideen für Oster- und Frühlingsdekorationen. Pfiffige Ideen für Eierbecher, dekorative Mobiles aus Rinde, Ästen und Blättern, bezaubernde Vorlagen zum Bemalen der Ostereier und viele weitere Ideen werden in unseren Bastelbüchern anschaulich beschrieben und sind kinderleicht nachzumachen.

Für unsere Kleinen haben wir natürlich außer Bastelbüchern auch zahlreiche Lese- und Bilderbücher mit Frühlings- und Ostergeschichten!

 

Neue Zeitschriften im Lesesaal

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Sie möchten mehr über die Hintergründe der Proteste in Kiew erfahren oder sich mehr über die Deutsche Politik informieren? Sie suchen Inspirationen für neue Outfits und Kleider für den heran nahenden Frühling? Oder brauchen Sie einen Berater in Sachen Liebe und Beziehung?

Im Lesesaal sind letzte Woche wieder zahlreiche neue Zeitschriften eingetroffen.

Über Geschichte, aktuelles Weltgeschehen, Wissenschaft und Natur können Sie viele interessante Artikel im Spiegel, der Zeitschrift Damals und der GEO lesen. In der Burda style finden Sie wunderschöne Modeideen, die die Vorfreude auf den Frühling steigen lassen. Raffinierte Rezeptideen für den Frühling, Reisetipps, interessante Artikel über die Wahrnehmung von sich selbst und wie wirksam Diäten wirklich sind können Sie in der Brigittelesen. Für Ihre Wohnung oder ihr Haus finden Sie stilvolle Einrichtungsideen,  Inspirationen für eine frühlingshafte Dekoration und hilfreiche Tipps für den Garten in der Schöner Wohnen. Und wie die nächste Party zur Perfekten wird, wie wichtig der Job einem wirklich sein sollte und ein interessanter Artikel über die Toleranz der Kirchen gegenüber Homosexualität sind in der neuen Ausgabe der NEON enthalten.

 

Neue Filme im Lesesaal 

Anfang diesen Monats sind im Deutschen Lesesaal wieder neue Filme eingetroffen. Es handelt sich um Dokumentationen über deutsche Städte und Regionen mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen. Dazu wird die Geschichte der Regionen und Städte erzählt und es werden die schönsten Sehenswürdigkeiten vorgestellt.                            

„Der Rhein – von der Quelle bis zur Mündung“ 2924107600001z

 Eine unterhaltsame Reise von den Alpen bis zur Nordsee, bei der uns Menschen begegnen, die am Fluss leben und arbeiten und deren Geschichten so vielfältig sind,  wie die unzähligen Facetten des Rheins. Grandiose Luftaufnahmen zeigen die Lebensader für Millionen von Menschen aus  einer ganz neuen und faszinierenden Perspektive.

                                                     

„Die Romantische Straße“

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Die Romantische Straße – von Füssen nach Würzburg. Auf dieser zweistündigen Filmreise vom Main zu den Alpen besuchen wir 35 Orte mit ihren schönen und interessanten Sehenswürdigkeiten. Darunter lernen Sie unter anderem die bekannten Städte Würzburg und Augsburg kennen, sowie das Schloss Neuschwanstein, die Wieskirche u.v.m

„Die Ostsee von oben“

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Die beeindruckende Reise fährt entlang der deutschen Ostseeküste von Flensburg über Lübeck, die Boddenlandschaft ostwärts bis an die polnische Grenze – und das alles aus der Vogelperpektive, gefilmt mit einer Helikopterkamera.

 

 

Neuerscheinungen im Lesesaal 

 

 
  • Karl Ruhrberg, „KUNST des 20. Jahrhunderts“
 
  Eine Monographie über die Kunst des 20. Jahrhunderts.  In 299 Zitaten äußern sich die Künstler selbst zu ihrer  Arbeit und zur Kunst allgemein. Außer Malerei werden  Skulpturen und Objekte, Neue Medien und Fotoarbeiten  vorgestellt.

 

 

 

 

  • Sven Oliver Müller, „Richard Wagner und die Deutschen“
Richard Wagner ist der Komponist, über den die deutsche Gesellschaft bis heute nicht zur Ruhe gekommen ist. Nach Wagners Tod holte sie sich den Vergangenen in ihre Gegenwart zurück. Denn Wagner konnte beinahe allen alles verheißen. Sven Oliver Müller erzählt in diesem Buch die aufregende Geschichte des Wagner-Mythos zwischen Verklärung und Verdammung, zwischen Hass und Hingabe. Politisch ließ sich Richard Wagner noch nie neutral bewerten. Und was wurde nicht alles aus ihm und seinem Werk gemacht. Monarchen und Präsidenten, Unternehmer und Kleriker, Bürger und Adelige, Linke und Rechte, sie alle liebten ihn, verachteten ihn und betrieben mit ihm und seinen Opern Politik. Vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und den Nationalsozialismus bis hin zur Bundesrepublik, der DDR und dem wiedervereinigten Deutschland war und ist Wagners Nachleben ein Brennspiegel der deutschen Geschichte. Müller schildert auf breiter Quellenbasis, wie Wagner nicht nur in Bayreuth und anderen Opernhäusern, sondern auch im politischen und gesellschaftlichen Leben, auf Staatsempfängen, in Denkmälern, in Filmen und in Kitschwaren immer präsent blieb. Fast jeder Sehnsucht und jedem Abscheu diente er als Fluchtpunkt und wurde dabei immer wieder neu entdeckt.
  • Friedrich Nietzsche, „Menschliches, Allzumenschliches“

Nietzsches Vermächtnis, das seine berühmteste Sammlung von Aphorismen auf den Punkt bringt, ist der Nihilismus als lebensbejahende Kraft. Er ist die Voraussetzung für die Entfaltung eines neuen und befreiten Lebens. Denn nur die Zerschlagung des alten Denkens in Kunst, Religion und Moral gibt dem „freien Geist“ die Möglichkeit, in ironischer Distanz zu sich und der Welt die überlieferten Illusionen zu überwinden und zu den eigentlichen Werten, dem besten Teil seiner diesseitigen Existenz vorzudringen. Dieser geistigen Haltung entspricht das aphoristische Denken Nietzsches, das starre Begriffe und Systeme meidet.

 

  • Thorsten Valk, „Der junge Goethe“

Das Werk des jungen Goethe, zwischen 1765 und 1775 entstanden, fällt in eine von zahlreichen Spannungen geprägte Zeit. Thorsten Valks Buch beleuchtet Goethes Dichtungen aus ideengeschichtlicher und sozialhistorischer Perspektive.

Es eröffnet eine Vielzahl unterschiedlicher Zugänge, indem es präzise Textlektüren mit epochengeschichtlichen Horizontbildungen verknüpft und dabei stets den aktuellen Forschungsstand berücksichtigt. Die zentralen Gedichte und Dramen des jungen Goethe werden ebenso analysiert wie der „Werther“, mit dem Goethe gleichsam über Nacht zu einem europäischen Erfolgsschriftsteller aufstieg. Ein besonderes Augenmerk gilt den kunsttheoretischen Schriften, die Goethe als entschiedenen Verfechter der Genieästhetik ausweisen. Die facettenreiche Wirkungsgeschichte des Frühwerks wird anhand der „Werther-Kontroverse“, am Beispiel des „Götz von Berlichingen“ und seiner Bühnengeschichte sowie im Blick auf Gedichtvertonungen von Breitkopf bis Schubert verfolgt.

  • Jochen Thies, „Die Bismarcks. Eine deutsche Dynastie“

Die Bismarcks sind eine der großen deutschen Familien. Erstaunlich, dass über sie – abgesehen vom Reichsgründer – so wenig bekannt ist. Triumph und Tragik liegen in dieser deutschen Dynastie eng beieinander. Hat die Bismarck-Familie die große Bewährungsprobe im Dritten Reich bestanden? Wer zeigte den größten Mut, wer war am Ende der wirkliche Bewahrer des Erbes von Bismarck – die Männer oder die Frauen? Der Journalist und Historiker Jochen Thies erhielt als einer der ersten Zugang zu den Nachlässen der fünf Enkel, er erforschte die tragische Lebensgeschichte von Herbert von Bismarck, und er kommt selbst bei der Kindheit und Jugend von Otto von Bismarck zu neuen Erkenntnissen und Forschungsergebnissen. Eine Pflichtlektüre anlässlich des bevorstehenden 200. Geburtstages des Reichsgründers, ein Muss, um die deutsche Vergangenheit und Gegenwart zu verstehen.

 

  • Lexikon der Politikwissenschaft Band 1-2

Dieses umfassende Lexikon der Politikwissenschaft wendet sich nicht nur an Studenten der Politik- und Sozialwissenschaften; auch alle beruflich mit Politik befaßten Leser werden es als kompaktes und zuverlässiges Nachschlagewerk ebenso zu schätzen wissen wie jeder politisch Interessierte.

Die vielfältig miteinander vernetzten Stichworte informieren über zentrale politische und gesellschaftliche Begriffe sowie über Theorien und Methoden der Politikwissenschaft und angrenzender Bereiche. Renommierte Wissenschaftler der verschiedensten Disziplinen bürgen dabei für höchste fachliche Kompetenz auf dem neuesten Stand der Forschung.

  • Wörterbuch medizinischer Fachbegriffe
Das Wörterbuch medizinischer Fachbegriffe steht seit  über 40 Jahren für sprachliche und fachliche  Kompetenz.  Insgesamt rund 35.000 überarbeitete und  aktualisierte  Stichwörter machen es zum  Standardwerk für medizinische Nomenklatur und  Rechtschreibung und damit unentbehrlich für alle, die  mit medizinischen Fachbegriffen umgehen. 180  Infokästen beinhalten gebräuchliche Wortbildungselemente medizinischer Fachbegriffe mit sprachlichen Erläuterungen. Ergänzend enthält der Medizinduden ein Verzeichnis medizinischer Abkürzungen, eine umfangreiche Tabelle ausgewählter medizinischer Laborwerte und eine Übersicht über Notmaßnahmen der Ersten Hilfe.



 

  • Sophia Altenthan, „Pädagogik“

Die Pädagogik ist ein sehr weites Feld, indem viele Begrifflichkeiten verwenden werden, von denen man nicht die korrekte (wissenschaftliche) Bedeutung kennt. Durch eine Studienkollegin wurde ich auf dieses Fachbuch aufmerksam, weil es die wissenschaftliche Erkenntnisse in einfachen Worten, untermauert mit Beispielen, erläutert. Ebenso die Aufgabenstellungen, anhand deren man jedes Kapitel systematisch durcharbeiten kann, machen es zu einem sehr geeigneten Fachbuch!
Die Erkenntnisse werden auch teilweise bildlich und zusammenfassend dargestellt, sodass man die umfangreiche Bereiche der Pädagogik leicht verstehen kann.
Zusammenfassend kann ich dieses Fachbuch sehr empfehlen, auch für Interessierte, die sich einen Grundeinblick in die Pädagogik verschaffen wollen.
  • Hans Pleschinski, „Königsallee“
Sommer 1954: Thomas Mann kommt zusammen mit seiner Frau Katia nach Düsseldorf, um aus dem „Felix Krull“ zu lesen, der sich zum Bestseller entwickelt. Im selben Hotel, dem „Breidenbacher Hof“, ist gleichzeitig Klaus Heuser, auf Heimaturlaub aus Asien, mit seinem Freund Anwar abgestiegen, ein Zufall, der es in sich hat. Denn Klaus Heuser, den er 1927 kennengelernt hatte, gehört zu Thomas Manns großen Lieben. In der Figur des Joseph hat er ihm ein Denkmal gesetzt. Nun sorgt die mögliche Begegnung der beiden für größte Unruhe, zusätzlich zu dem Aufruhr, den der Besuch des ins Exil gegangenen Schriftstellers im Nachkriegs-Deutschland ohnehin auslöst. Erika Mann mischt sich ein, Golo Mann und Ernst Bertram verfolgen ihre eigenen Ziele, und die Honoratioren der Stadt ringen um Haltung. Dazwischen die ewigen Fragen der Literatur, nach Ruhm und Verzicht, der Verantwortung des Künstlers und dem Preis des eigenen Lebens, nach dem Gelingen und Rang. Anschaulich und dezent, auf der Folie realer Vorkommnisse und bisher unbekannter Dokumente, dabei mit einem Anklang an „Lotte in Weimar“, lebendig und kenntnisreich, atmosphärisch und voll sprechender Details und unvergesslicher Figuren erzählt Hans Pleschinski in diesem großen Roman von Liebe, Verantwortung und Literatur – und von den 50er-Jahren in Deutschland.
  • Erich Maria Remarque, „Arc de Triomphe“

Arc de Triomphe wurde Remarques zweiter Welterfolg nach Im Westen nichts Neues: Mit packender Leidenschaft erzählt Remarque die Geschichte des Arztes Ravic, der nach Paris emigriert und hier den Vorabend des Zweiten Weltkrieges erlebt. Aus Liebe zu zwei Frauen und dem Hass auf einen Gestapoagenten entwickelt sich das Drama eines Exilschicksals, in dessen Realität sich der Aufstand gegen den Terror einer ganzen Poche spiegelt.Paris, am Vorabend des Zweiten Weltkrieges: Hier trifft der aus Deutschland geflohene Arzt Ravic den Gestapo-Agenten Haake wieder, der seine Frau zu Tode gefoltert hat. Ravic sinnt auf Rache und lockt Haake in eine tödliche Falle…

  • Erich Maria Remarque, „Der schwarze Obelisk“
Der Roman einer Generation zwischen den Kriegen: Das Inflationsjahr 1923. Es ist die Zeit der Spekulanten und Schieber, der kleinen Beamten und gro0ßen Kaufleute, der verarmten Rentner und Kriegsversehrten, einer Gesellschaft in moralischer Auflösung. Eine ganze Generation hat auf bittere Weise gelernt zu überleben – aber nicht, sich im Leben zurechtzufinden. Wie Ludwig, der im Krieg wie so viele andere seine Jugend verlor und nicht weiß, wo er hingehört. Auf der Suche nach Liebe in einem Platz im Leben begegnet er der schönen aber schizophrenen Isabelle.Das Inflationsjahr 1923. Die Zeit der Spekulanten und Schieber, der verarmten Rentner und Kriegsversehrten, einer Gesellschaft in moralischer Auflösung. Eine ganze Generation hat gelernt zu überleben – aber nicht sich im Leben zurechtzufinden. Wie Ludwig, der nicht weiß, wohin er gehört. Als Grabsteinverkäufer ist der Tod auch nach dem Krieg sein trauriges Geschäft…
 
  • Erich Maria Remarque, „Zeit zu leben und Zeit zu sterben“


Der junge Soldat Ernst Graeber erhält für einige Wochen Fronturlaub – und lernt in den letzten Tagen des Dritten Reiches die Liebe seines Lebens kennen. Angst, Terror und Verfolgung lassen ihn erst jetzt die ganze Sinnlosigkeit des Krieges erkennen Aber es ist zu spät – er muß zurück in den Krieg…

 

 

  • Klaus Mann, „Mephisto. Roman einer Karriere“

 

«Mephisto» erschien erstmals 1936 im Amsterdamer Exilverlag Querido, 1966 wurde seine Verbreitung in der BRD gerichtlich verboten, 1981 erschien trotz des Verbots eine Neuausgabe. Der Roman wurde zu einem Kultbuch: eine exemplarische Geschichte über Anpassung und Widerstand, Karrieredenken und künstlerische Moral.

 

 

 

 

 

Neue entspannende Filme
Dreileben (Filmtrilogie)

Dreileben: Etwas besseres als den Tod

Der Film erzählt von der Liebesgeschichte zwischen dem Zivildienstleistenden Johannes und dem bosnischen Zimmermädchen Ana. Als Johannes auf einer Party des Klinik-Chefarztes Dr. Dreier mit dessen Tochter Sarah tanzt, lässt die eifersüchtige Ana die Liebesidylle platzen. Johannes entscheidet sich nun für ein Studium in Berlin zusammen mit Sarah. Während Johannes und Sarah auf der Fahrt nach Berlin sind, begegnet Ana dem geflohenen Molesch.

 

 

Dreileben: Komm mir nicht nach

Die Polizeipsychologin Jo soll zur Ergreifung des Sexualstraftäter Molesch beitragen. Da das Hotel ausgebucht ist, wohnt sie bei ihrer alten Studienfreundin Vera und ihrem Mann Bruno. Es stellt sich heraus, dass Vera und Jo früher in denselben Mann verliebt waren. Das Nachdenken der beiden Frauen wird unterbrochen, als Molesch plötzlich im Garten auftaucht.

Dreileben: Eine Minute dunkel

Der einzige wirkliche Kriminalfilm ist der dritte Film. Er dokumentiert die Flucht Moleschs, der sich im dichten Wald verschanzt und im Unterholz auf der Suche nach Essbarem ist, sowie die Ermittlungen des beurlaubten Kriminalisten Marcus Kreil.Da das Molesch belastende Überwachungsvideo zum Zeitpunkt der Tat „eine Minute Dunkel“ zeigt, so dass seine Tat nicht bewiesen ist, glaubt Kreil nicht daran, dass Molesch der Mörder ist. Im Verlauf der Handlung findet er schließlich den wirklichen Täter.Für Molesch wird die Flucht inzwischen zu einer Reise in die eigene Vergangenheit. Er findet heraus, dass seinerepublikflüchtige Mutter ihn zur Adoption freigeben musste. Nachdem Molesch durch das Verbrennen der Dokumente über seine Vergangenheit das Haus seiner verstorbenen Pflegemutter angezündet hat, flüchtet er mit einem Küchenmesser. Der Film endet damit, dass der mit dem Messer bewaffnete Molesch dem Zimmermädchen Ana gegenübersteht. 

Im Himmel, unter der Erde 

Im Norden der Stadt, versteckt in einem Wohngebiet, umgeben von Mauern und bedeckt von einem Urwald aus Bäumen, Rhododendron und Efeu liegt der Jüdische Friedhof Berlin-Weißensee. Er wurde 1880 angelegt, ist 42 Hektar groß, hat derzeit 115.000 Grabstellen und immer noch wird auf ihm bestattet. Weder der Friedhof noch sein Archiv sind je zerstört worden – ein Paradies für Geschichten-Sammler.
Britta Wauer und ihr Kameramann Kaspar Köpke waren immer wieder auf dem Jüdischen Friedhof und haben einen höchst lebendigen Ort vorgefunden. Menschen aus aller Welt kommen dort hin und können von jüdischer, Berliner und zugleich deutscher Geschichte erzählen, von der dieser Ort erfüllt ist.

Der ganz große Traum

Konrad Koch wird 1874 am Martino-Katharineum in Braunschweig als Englischlehrer eingestellt. Um die Aufmerksamkeit seiner Schüler zu wecken, bringt er ihnen das neue Spiel Fußball bei, das er bei einem langjährigen England-Aufenthalt kennengelernt hat. Bei den Schülern kommt die neue Sportart gut an, doch bei den konservativen Lehrerkollegen und Eltern stößt Koch auf Widerstand und ihm wird schließlich gekündigt. Doch die Schüler setzen sich für ihren Lehrer ein, um ihm zu helfen.

Auf Wiedersehen Amerika

Viele Jahre haben Isaak, Mosche und Genovefa in Amerika im Exil verbracht. Auf ihre alten Tage wollen sie nach Polen reisen. Das Ehepaar Mosche und Genovefa wollen noch einmal ihre alte Heimat wiedersehen und dann zum Sterben nach Amerika zurückkehren. Mosche war von Beruf Klempner und seine polnische Frau Genofeva hatte sich nie richtig wohl gefühlt in den USA und nie Englisch gelernt. Der Buchhalter Isaak stammt ursprünglich aus Wien und möchte für immer in Polen bleiben und sich dort zur ewigen Ruhe legen. Über Berlin kommen sie nach Polen. Dort verliebt sich Isaak in Zofia und beschließt plötzlich doch mit seiner neuen Frau in die USA zurückzukehren. Entgegen ihren Absichten kaufen Mosche und Genovefa ein Haus in Danzig und sagen ihrer neuen Heimat Auf Wiedersehen, um für immer in ihrer alten Heimat zu bleiben.

Der Mann der über Autos sprang

Julian, ein junger Mann, entflieht zu Anfang einer Nervenheilanstalt in Berlin, um zu Fuß nach Süddeutschland zu gehen, weil er den erkrankten Vater seines verstorbenen besten Freundes durch die Kraft des Gehens heilen will. Kurz nach seinem Ausbruch begegnet er der Ärztin Ju, die durch den Tod eines jungen Patienten an ihrem Beruf zweifelt. Aus nicht näher geklärten Gründen kennt Julian ihren Namen. Kurze Zeit später begegnen sich die beiden wieder, Ju lädt Julian zu sich nach Hause ein, damit er sich dort ausruhen kann. Als dieser weiterziehen will, gibt sie ihm noch die Wanderschuhe ihres Freundes. Weil es aber auch in ihrer Beziehung nicht stimmt, schließt sie sich, nachdem sie nochmal aufeinander treffen, kurzerhand dem charismatischen Wanderer an, auch wenn dieser zuerst nicht begeistert ist von dieser Idee. Gemeinsam setzen sie ihre Wanderschaft fort. Unterwegs treffen sie auf die Ehefrau und Mutter Ruth, die von ihrem Mann im Urlaub schlecht behandelt wird und an ihrer Situation verzweifelt. Ju und Julian nehmen sie in ihrer kleinen Gruppe auf.

Die rote Kapelle

Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs reist Leopold Trepper, Oberst der Roten Armee, über Finnland, Schweden, Dänemark nach Belgien. Dort beginnt er mit dem Aufbau eines wirksamen Spionagenetzes. Als Tarnunternehmen dient ihm zunächst eine Kette von Regenmäntelgeschäften in Brüssel und Ostende, dann nach der deutschen Besetzung die Import-Export Firma „Simexco“, die im Auftrag des deutschen Militärbefehlshabers in Belgien arbeitet. Das Spionagenetz überzieht bald ganz Belgien und Frankreich. Die Meldungen kommen aus allen Bereichen der Wirtschaft, Industrie und der Wehrmacht und werden per Funkspruch nach Moskau durchgegeben. 

Die Polizistin

Die 27 Jahre alte Anne Küster war früher bei der Post angestellt, verlor aber im Rahmen des Personalabbaus ihren dortigen Arbeitsplatz. Die Hoffnung auf den beruflichen wie privaten Neubeginn überwiegt, als sie als Polizeimeisterin nach Absolvierung der Polizeischule in der Tristesse des Rostocker Plattenbaubezirks Lütten Klein ihren Dienst antritt. Anne kann zwar durchaus kräftig zupacken, jedoch ist sie auch eine sehr sensible und liebe Person; gleichzeitig ist der Polizeialltag bestimmt von zäher Bürokratie und dem Umgang mit Menschen, deren Realität von sozialer Armut geprägt ist. Der Dienst gestaltet sich daher für Anne schwierig und sie schafft es nicht immer, Distanz zu halten. „Du musst dir eine dicke Haut zulegen“, empfiehlt ihr Streifenwagenpartner und Kamerad Mike, der gerne mehr will als das vertrauensvolle, kumpelhafte Verhältnis zu Anne; einmal werden Anne und Mike auch miteinander intim und Anne mag Mike durchaus, jedoch möchte Anne dann doch kein Verhältnis mit Mike und versucht nicht mehr gemeinsam mit ihm Streife zu fahren.

Halt auf freier Strecke

Der 44-jährige Frank Lange wird mit seiner Krebsdiagnose konfrontiert: der entdeckte Hirntumor ist bösartig und nicht operabel, wie ihm sein Arzt im Krankenhaus mitteilt. Dem Familienvater, der mit Ehefrau Simone und den beiden Kindern Lilly und Mika in einem neuen Reihenhaus am Berliner Stadtrand lebt und einer geregelten Arbeit nachgeht, werden nur noch wenige Monate gegeben. Unterstützt von seiner Familie nutzt er sein iPhone, um täglich das Fortschreiten seiner Krankheit zu dokumentieren. Später wird er auch zu Hause betreut. Die Strahlen- und Chemotherapie laugen Frank aus. In Wahnvorstellungen sieht er seinen Hirntumor als Schauspieler und prahlenden Gesprächspartner bei Harald Schmidtauftreten.

Poll

Nach dem Tod ihrer Mutter kommt die vierzehnjährige Oda aus Berlin auf den Gutshof ihres Vaters Ebbo an die Ostseeküstein Estland. Es ist am Vorabend des Ersten Weltkrieges, Estland ist eine Provinz des Russischen Reiches und auf dem Hof sind russische Soldaten einquartiert, die estnische Anarchisten jagen. Odas Vater ist Professor der Medizin, kauft den Russen Leichen ab und seziert sie. In einem Laboratorium genannten ehemaligen Sägewerk hat er eine beeindruckende Sammlung von in Gläsern schwimmenden Präparaten zusammengetragen. Nach der Scheidung von Odas Mutter ist er mit Milla verheiratet, deren Sohn er mit brutaler Strenge erzieht.

 

Revision

Am 29. Juni 1992 kam es auf dem Gebiet der Gemeinde Nadrensee in Mecklenburg-Vorpommern zu einem Jagdunglück: die Roma Grigore Velcu und Eudache Calderar wurden in der Morgendämmerung gegen 3.45 Uhr von zwei Jägern, die auf Wildschweinjagd waren, in einem Gerstenfeld angeschossen. Wie die Ermittlungnen ergaben, hatte eine einzige Kugel beide Roma in den Kopf getroffen; die Kugel hatte den Kopf des einen Mannes durchdrungen und war in den Kopf des anderen eingedrungen. Das Unglück geschah in unmittelbarer Nähe zum deutsch-polnischen Grenzübergang Pomellen.

Die beiden Opfer hatten gerade mit einer Gruppe von Landsleuten die Oder überquert und schlichen sich im Halbdunkel durch ein Gerstenfeld, als der Schuss fiel. Die Familie von Grigore Velcu hielt sich zu dieser Zeit in dem Flüchtlingsheim Gelbensande bei Rostock auf. Velcu war wegen mehrerer Papiere nach Rumänien gefahren. Grund war auch, das seine Mutter in Rostock verstorben war und er ihre sterblichen Überreste nach Rumänien überführen lassen wollte, nachdem ihr Grab in Rostock mehrfach geschändet worden war. Er fuhr heimlich nach Rumänien, da er als Asylbewerber den Landkreis nicht hätte verlassen dürfen. Die Familie von Eudache Calderar – so war geplant – sollte später nachgeholt werden, nachdem Calderar sich Arbeit gesucht hätte.