Neue Perspektiven: Ästhetische Erzählungen

Ästhetik ist vor allem die Lehre von der Schönheit, von Gesetzmäßigkeiten und Harmonie in der Natur und Kunst. Es bedeutet wörtlich: Lehre von der Wahrnehmung bzw. vom sinnlichen Anschauen. Ästhetisch ist demnach alles, was unsere Sinne bewegt, wenn wir es betrachten: Schönes, Hässliches, Angenehmes und Unangenehmes. Alltagssprachlich wird der Ausdruck ästhetisch heute meist als Synonym für schön, geschmackvoll oder ansprechend verwendet. In der Wissenschaft bezeichnet der Begriff die gesamte Palette von Eigenschaften, die darüber entscheiden, wie Menschen wahrgenommene Gegenstände bewerten.

Die Ästhetik wird als die Wissenschaft vom Schönen definiert, was auf den ersten Blick befriedigender erscheint, vor allem für diejenigen, die glauben, die Kunst insgesamt zu definieren, wenn sie sie als Suche nach dem Schönen bezeichnen; aber wenn man nur ein wenig nachdenkt, wird einem schnell gewahr, dass es dieser Definition gut täte, selbst definiert zu werden. Beispiele dieser Art finden sich überall, in allen Künsten. Die klassischsten Gedichte sind voll davon. Schon gleich am Anfang der Ilias beschimpfen sich Achilles und Agamemnon gegenseitig mit einem Eifer und in einem Stil, dem die kühnsten Realisten unserer Tage nicht die Anerkennung versagen würden. In empirischen Studien spricht man (wie im Alltagssprachgebrauch) von Ästhetik unter Bezug darauf, wie Menschen Dinge – auch jenseits der Kunst – als „schön“ oder „hässlich“ beurteilen und untersucht etwa, nach welchen empirisch zugänglichen Kriterien derartige Urteile zustande kommen. Im angelsächsischen Raum wird aesthetics teilweise stärker in diesem Sinne verstanden. Einige, besonders jüngere, Ansätze versuchen auch, beide Aspekte zusammenzuführen.

Die folgende Bücher präsentieren euch mit Einleitungen in die verschiedenen Aspekte von aesthetics beginnend mit Graffiti und endend mit traditionaler Design. Hier finden sie den richtigen Lexikon und Bedeutungen von verschiedenen Formen und Stile mit entsprechende Beispiele für jede Erklärung.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und Anwenden!

Graffiti Lexikon: Legale und Illegale Malerei im Stadtbild / Bernhard van Treeck. – Berlin. – 320 S.: il.

Graffiti»Graffiti ist eine Kunstform« – kein Buch zeigt dies besser als das GRAFFITI LEXIKON. Denn das GRAFFITI LEXIKON zeigt diese Kunstform in ihrer ganzen Bandbreite vom klassischen Graffiti-Writing über Wandmalerei und Schablonengraffitis bis hin zu Wandzeichnungen.

Ws vermittelt einen Überblick über alles Wesentliche aus dem Bereich der Sprüchkunst un zeigt einen Querschnitt der Wichtigsten Sprayer. Schwerpunkt ist der Seutschsprachige Raum, denn die Sprücher aus Deutschland und der Schweiz gehören zu den besten der Welt. Die  wichtigsten Graffitikünstler aus dem nicht-deutsch-sprachigen Raum werden jedoch jebenfalls vorgestellt.

So versteht sich das GRAFFITI LEXIKON als eine sinnvolle Ergänzung zur Bildbandreihe GRAFFITI ART, die ebenfalls im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf erscheint.

»Weder durch legales noch durch illegales Hervorbringen von Kunstwerken entsteht der Gesellschaft oder dem einzelnen Schädigung Hingegen bedeutet deren willentliche Vernichtung Unterdrückung von Möglichkeiten zur Bewusstseinsbildung.«
-Joseph Beuys

Dumont Handbuch Design International /  Bernd Polster; Claudia Neumann. – Köln : Kunst Verlag, 2004. – 540 S.

Ein Kompendium und ein unerschöpflicher Fundus für Wissensdurstige, DesignKaufinteressierte, Designsüchtige, Studierende und Kreativprofis

400 Porträts der bekanntesten Vertreter des internationalen Produktdesigns in einem aufwendig gestalteten Band. Erstmals werden nicht nur die Designer und Studios dargestellt, sondern auch die weltweit wichtigsten designorientierten Firmen.

Das durchgängig vierfarbige Handbuch besticht durch eine bislang nicht bekannte Materialfülle. Über 2000 Abbildungen eröffnen ein einmaliges Panorama hochkarätiger Entwürfe, darunter klassische Automobile, Möbel, Glas, Keramik und technische Geräte, vom Stromlinienradio bis zum MP3-Player.

Nützliche Extras erleichtern den Zugang: Jeder Eintrag ist mit datierten Listen versehen, die den schnellen Überblick und eine zeitliche Zuordnung ermöglichen. Durchgängige Verweise zu anderen Abbildungen und Einträgen leiten durch die Vielfalt der Informationen. Dieses dichte Netzwerk ermöglicht jedem Leser einen persönlichen Zugang zum Designkosmos und macht das DuMont Design-Handbuch zu einem einmaligen Nachschlagewerk.

Lust auf Farbe / Katrin Möller. – München : DVA (Deutsche Verlags-Anstalt), 2009 – 198 S. + Ill.

FarbeWohlfühlen durch Farbe, Farbe wird Ihr Zuhause lebendig machen! „Lust auf Farbe“ basiert auf den Erkenntnissen des Feng Shui, das die Autorin, Architektin und erfahrene Feng-Shui-Beraterin, unseren westlichen Bedürfnissen angepasst hat. Denn eins ist sicher: Farbe, richtig eingesetzt, sorgt für positive Schwingungen, steigert unser Wohlbefinden und fördert unsere Vitalität. Mit Gelb holen Sie die Sonne herein, mit Blau mehr Weite und Ruhe. Rot kann zum Beispiel temperamentvolle Naturen zu stark anfeuern, schüchterne Menschen dagegen ermuntern, ihr Schneckenhaus zu verlassen. Die zahlreichen Wohnbeispiele sind ungestellt, vielfältig und inspirierend, die Tipps praxisorientiert und die Anleitungen zum Einsatz von Farbe leicht und schnell umzusetzen. Viel Spaß beim Lesen und Anwenden!

– Farbideen nach Feng Shui in fantastischen Fotografien
– Ungestellte Wohnungen und Häuser designorientierter Besitzer
– Leichte Umsetzbarkeit durch praktische Tipps

Graphisches Erzählen : Neue Perspektiven auf Literaturcomics ; Hrsg.: Florian Trabert, Mara Stuhlfauth-Trabert, Johannes Wassmer. – Bielefeld : [transcript], 2015. – 348 S.

Comicadaptionen literarischer Texte haben sich in den letzten Jahren als enorm Erzahlenproduktive Kunstform etabliert. Das Spektrum reicht dabei von eng an die literarische Vorlage angelehnten Umsetzungen bis zu Adaptionen, die den Prätext hochgradig verfremden. Die Beiträge des Bandes analysieren die für Literaturcomics charakteristischen Transformationsprozesse, die sich sehr dynamisch gestalten. Der medial bedingten Reduktion der literarischen Vorlage auf textueller Ebene steht die Erweiterung um eine visuelle Dimension gegenüber, die neben comicspezifischen Gestaltungsmitteln auch Motive und Verfahren der bildenden Kunst und des Films einbezieht.
Vom Cover lächelt gütig eine Comicversion des alten Goethe: Der Dichterfürst fungiert hier als Schirmherr eines Sammelbandes, der neue Perspektiven auf Literaturcomics verspricht – und die Verbindung zu den Klassikern doch nicht ganz aufgeben mag. Der Band ist das finale Ergebnis eines Projektes an der Universität Düsseldorf, das u. a. mehrere Seminare zum Thema Literaturadaption im Comic, einen Blog mit studentischen Beiträgen zu Adaptionen (www.literaturcomic.de) sowie die Tagung Graphisches Erzählen – Neue Perspektiven auf Literaturcomics im März 2014 umfasste. Der gleichnamige Sammelband setzt sich größtenteils aus Beiträgen der Tagung zusammen. Mit Ole Frahm wurde zusätzlich zu den Koryphäen Monika Schmitz-Emans und Dietrich Grünewald noch ein weiterer ausgewiesener Comic-Experte für die Veröffentlichung gewonnen. Das Buch erscheint zu einer Zeit, in der die Forschung zu Literaturadaptionen im Comic zunehmend an Struktur und Systematik gewinnt.

Comics : Geschichte einer populären Literaturform in Deutschland seit 1945 / Bernd Dolle-Weinkauff. – Weinheim : Beltz Verlag, 1990. – 390 S.

Comics“ Comic-Sammlungen in privater Hand gibt es im deutschsprachigen Raum viele,  nicht wenige davon wird man als recht umfangreich bezeichnen dürfen. Seit Beginn der 70er Jahre begann sich aus Kreisen der Comic-Fans der 50er Jahre eine Sammlerszene zu entwickeln, in der zum Teil enorme Bestände angehäuft wurden und werden: Einige verstehen sich als »Komplettsammler«, für deren Kollektionen praktisch alles interessant ist, was je an Comics in deutscher Sprache erschien. Darüber hinaus hat die private Comic-Sammlerszene eine beträchtliche Breite und beachtliche Resultate erzielt. Neben Verlagen und Buchhandlungen gingen aus ihr eine Vielzahl von Zeitschriften hervor, deren langlebigste, Die Sprechblase, seit beinahe 30 Jahren regelmäßig erscheint. Von unschätzbarer Bedeutung für die Erschließung des Sammelgebiets sind im übrigen die in erster Linie von Peter Skodzik verantworteten bibliographischen Arbeiten, so die Deutsche Comic-Bibliographie (1985) und der jährlich aktualisierte Comic-Preiskatalog. Hält man hingegen Ausschau nach Comic-Sammlungen öffentlicher Einrichtungen und nach Aktivitäten, die von diesen ausgehen, so ist weitgehend Fehlanzeige zu vermelden. Während etwa im Fall des historischen Kinderbuchs neben den privaten eine Reihe überaus bedeutender öffentlicher Sammlungen existiert, werden Comics von wissenschaftlichen oder Spezialbibliotheken so gut wie nicht gesammelt. “
Bernd Dolle-Weinkauff

DuMont’s Lexikon der Bildenden Kunst / Edward Lucie-Smith. – Köln : DuMont Buchverlag, 1990. – 344 S.

Was ist Tribangha? Was bedeutet Akropolis? Was unterscheidet eine Applike von einer KunstApplikation? Was sind >Neue Wilde<? Was verbirgt sich hinter Chiaroscuro, Integlio und Anamorphose? Was ist Gotik, was ist eine Performance? Auf alle diese Fragen weiß DuMont’s Lexikon der Bildenden Kunst eine Antwort.

Über 2000 Begriffe aus Malerei und Plastik, Architektur und Fotografie, angewandter Kunst und Grafik, Kunstwerke und -stile aus aller Welt und unterschiedlichsten Epochen, von Edward Lucie-Smith in knapper, gut verständlicher Form erläutert.
400 Abbildungen sorgen für besondere Anschaulichkeit: Kunstströmungen werden anhand repräsentativer Gemälde deutlich, Architekturstile mit Hilfe von Gebäudefotografien und Zeichnungen illustriert.
Querverweise erschließen wesentliche Erkenntnisse über Ziele und Techniken der Kunst in einem größeren kunsthistorischen Zusammenhang.
Die ideale Ergänzung zu „DuMont’s Künstlerlexikon“ wie auch zu jedem Kunstreiseführer.

Über der Autor: John Edward McKenzie Lucie-Smith wurde an der King’s School in Canterbury unterrichtet und studierte von 1951 bis 1954 Geschichte am Merton College in Oxford. Er wurde 1946 an der King’s School in Kingston in Jamaika unterrichtet.
Nachdem er als Ausbildungsoffizier bei der Royal Air Force gearbeitet und als Texter gearbeitet hatte, wurde er hauptberuflicher Schriftsteller (sowie Anthologe und Fotograf). Er war der Nachfolger von Philip Hobsbaum bei der Organisation von The Group, einer Londoner Dichtergruppe. Darüber hinaus hat er eine Reihe von Kunstausstellungen kuratiert, darunter drei Projekte von Peter Moore in der Walker Art Gallery in Liverpool; The New British Painting (1988-90) und zwei Retrospektiven im New Orleans Museum of Art. Er ist Kurator des Bermondsey Project Space.

Reclams Mode-und Kostümlexikon / Ingrid Loschek. – Stuttgart : Philipp Reclam jun., 2011. – 652 S. : Ill.

ModeDas seit über 20 Jahren eingeführte Standardwerk erscheint in 6. Auflage erweitert und aktualisiert. Nach dem Tod der international angesehenen Mode- und Kostümforscherin Ingrid Loschek hat die Mode- und Kulturhistorikerin Gundula Wolter den Band grundlegend durchgesehen und fortgeschrieben. Im ersten Teil des Bandes, der einen kompakten Überblick über die Kleidungs- und Modegeschichte von den Anfangen bis ins 21. Jahrhundert gibt, sind in allen Teilen neue Forschungsergebnisse eingearbeitet, die Abschnitte über das 20. und 21. Jahrhundert sind neu verfasst.
Im zweiten Teil mit den Sachwörtern von Abendkleid bis Zylinderhut sind ebenfalls aktuelle Forschungsergebnisse berücksichtigt und neue Begriffe, wie Basics, Hüfthose, Label und Sprang, aufgenommen. Der dritte Teil über die Modedesigner und Modelabels ist neu geschrieben und entspricht in seiner Darstellung der heutigen Sicht der Entwicklung der Modegeschichte. Er bietet Lebensläufe mit Werkentwicklung und nennt daran im Anschluss Stil und Kreationen, Parfüm und Ausstellungen.

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