Die viele Aspekten der Deutsche Sprache

Deutsch, wie viele andere Sprachen ist sehr komplex und kompliziert. Keinen Linguist in der Welt könnte sagen er auswendig Deutsch weißt. Um eine Sprache besser kennenzulernen ist es nötig seine verschiedene Aspekte zu entdecken.

Der erste Schritt ist in Planung, man will sich für den Job weiterbilden oder hat im Urlaub eine nette Bekanntschaft gemacht, sich aber bisher nur mit Gesten und über den Kontext verständigt – der möglichen Motive für das Erlernen einer Sprache sind viele. Doch kann es vorkommen, dass man nicht genau weiß, wie man das Ganze angehen soll. Besonders, wenn man schon seit Längerem keine Sprache mehr gelernt hat oder das noch nie tun musste. Soll man einen Sprachkurs belegen? Oder besser nur ein Buch kaufen? Vielleicht wäre es ratsam, einen privaten Lehrer zu engagieren? Die Optionen sind zahlreich. Vor allem kommt es aber darauf an, einen Weg zu finden, der zu einem passt, damit man mit Freude bei der Sache bleibt.

Die Zentralbibliothek „Hașdeu” bietet ihnen diese pädagogische Bücher die Deutsch anders als sie es gewöhnlich kennen vorstellen. Wir hoffen das sie ihnen den Richtigen Weg um die Entdeckung der deutsche Sprache zeigen.

 

Sprechen. Schreiben. Mitreden : ein Übungsbuch zum Trainig von Vortrag und Aufsatz in der Oberstufe / Jo Glotz-Kastanis / Doris Tippmann. – Atena, 2008 : Chr. Karabatos-Verl. – 294 S. : Abb.

sprechenschreibenVoraussetzungen Kenntnisse auf dem Niveau C2 des Europäischen Referenzrahmens Zielgruppe Lernende mit Oberstufenkenntnissen, die sich auf das Kleine und Große Sprachdiplom vorbereiten, bzw. ihre mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit verbessern wollen Lernziel Verbesserung der schriftlichen und mündlichen Ausdrucksfähigkeit; Training der Prüfungsteile Vortrag und Aufsatz Konzeption In 30 Kapiteln werden ebenso viele Themenkreise inhaltlich und sprachlich erarbeitet. Jeweils ein Thema wird detailliert bearbeitet. Den Lernenden werden wichtiges Hintergrundwissen, Ausdrucksmittel und Formulierungshilfen sowie jeweils ein Gliederungsvorschlag zur Verfügung gestellt. Thematisch eng anschließende Sprachübungen tragen zum Erwerb eines ausgefeilten Ausdrucks bei. Zu jedem Themenkreis schlägt das Übungsbuch weitere Vortrags- und Aufsatzthemen zur selbstständigen Ausarbeitung vor.

Höffgen, Adelheid. – Deutsch lernen für den Beruf : Kommunikation am Arbeitplatz : Lehrbuch für Deutsch als Fremdsprache / Adelheid Höffgen. – Ismaning : Hueber, 2009. – 264 S. : Abb.

Voraussetzungen: Deutschkenntnisse auf dem Niveau des Zertifikats Deutsch. Lernziel: Beruf.pngZertifikat Deutsch für den Beruf. Das einbändige Lehrwerk deckt die empfohlene Kursstruktur zum Zertifikat Deutsch für den Beruf mit 120 Unterrichtseinheiten ab und deckt inhaltlich und formal alle Kommunikationssituationen eines Unternehmens ab. Deutsch lernen für den Beruf vermittelt alle vom Curriculum geforderten Fertigkeiten: Verstehensstrategien (Hören, Lesen), Schreibtechniken (Stichwortbrief, Brief mit Textbausteinen, Notizen), Wortschatz und Grammatik der Fachsprache und mündliche Kommunikation im Berufsalltag (offiziell und halboffiziell).

Ein Wegweiser, um erwachsene Zugewanderte beim Lernen der deutschen Sprache für die Arbeit zu unterstützen Erfolgreiche Integration erwachsener Zugewanderter hängt zu einem großen Teil von zwei Faktoren ab, nämlich von den Deutschkenntnissen und den Arbeitsmöglichkeiten. Sie sind miteinander verbunden: Um eine angemessene Beschäftigung zu finden und sich dann im Beruf weiterzuentwickeln, benötigen Migrantinnen und Migranten Kenntnisse der dort verwendeten Sprache(n). Zugewanderte, die sowohl über gute deutsche Sprachkenntnisse als auch über Qualifikationen verfügen, die ihnen eine qualitativ hochwertige Beschäftigung sichern, brauchen wahrscheinlich wenig weitere Unterstützung. Für viele andere ist es entscheidend, dass sie Möglichkeiten und Hilfestellungen zum Erwerb von Deutschkenntnissen für die Arbeit bekommen. Dieser Wegweiser gibt Anregungen und Empfehlungen, wie man diese Unterstützung leisten kann.

Kurz, Josef. – Stilistik für Journalisten / Josef Kurz/ Daniel Müller/ Joachim Pötschke/ Horst Pöttker/ Martin Gehr

Journalisten.pngSprache ist neben dem Bild das wichtigste Handwerkszeug des Journalisten, sie gekonnt zu handhaben stellt die Grundlage für seine Berufstätigkeit und die Erfüllung seiner Aufgabe dar: das Herstellen von Öffentlichkeit. Dieses Lehrbuch ist die derzeit umfassendste Darstellung der journalistischen Stilkunde. Alle wichtigen Bereiche des journalistischen Sprachgebrauchs werden behandelt: von der Wortwahl über die Satz- und Textgestaltung bis zu Stilverfahren bestimmter Genres wie Nachricht, Kommentar oder Reportage und zum Jargon von Politikern. Die Stilistik ist für die journalistische Aus- und Weiterbildung sowie als Handbuch für den Gebrauch im Arbeitsalltag gedacht.

„Ein Jahrzehnt nach der Erstausgabe legen wir die „Stilistik für Journalisten“ in einer gründlich überarbeiteten und erweiterten Fassung vor. Auch in dieser Neuauflage ist der Lehrbuch eine deutsch-deutsche Gemeinschaftarbeit. Seine Entstehungsgeschichte ist Teil des Prozesse der deutschen Vereinigung. Das heißt nicht, dass sie ein seltenes Beispiel dafür sein, wie die Vereinigung hätte vollzogen werden können. Immerhin zeigt sie, dass nicht alle Wunschvorstellungen am Anfang Illusionen waren.“

– Josef Kurz

Römer, Christine. – Morphologie der deutschen Sprache / Christine Römer. – Tübingen, Basel : A. Francke, 2006. – 265 S. : Abb.

Auseinandersetzung um die Kategorie Wortart in den verschiedenen aktuellen Morphologie.pngFrameworks der Linguistik und die grammatische Charakterisierung der deutschen Wortklassen. Es geht damit über das traditionelle Morphologieverständnis hinaus, das auf Wortformen- und Wortbildungslehre beschränkt ist. Christine Römer folgt einer neueren Morphologieauffassung und bezieht auch die Funktions- und Strukturzusammenhänge ein. Zudem sieht sie die flektierbaren und die nicht flektierbaren Wörter sowie die Einwortlexeme und die Kollokationen als zentral an. Die einzelnen Kapitel enthalten Übungsaufgaben und vertiefende Literaturtipps.

„Die vorgelegte „Morphologie der deutschen Sprache“ zeigt, dass die Morphologie keine trockene und langweilige Wissenschaft ist, wie man bei manchen auf dem Markt befindlichen Publikationen annehmen kann, die vor allem Formenparadigmen anbieten. In der Regel wird die Morphologie der deutschen Sprache gab es in jüngerer Zeit wenige. Verwiesen werden soll auf Bergenholz (1976), Bhatt (1991) und Simmler (1998). Erstere Monographie behandelt nur die Morphologie deutscher Substantive, Verben und Adjektive und ist wie die letztere in Paragraphenform angefasst wurde, kein Studienbuch. Beide stellen (wie auch die kanappe Broschüre von Bhatt) nüchtern die morphologischen Daten dar.“

– Christine Römer

Clauss, Elke – Maria. – Praktische Rhetorik : für Studierende. – München : R. Oldenbourg, 1997. – 229 S.

Ein Ratgeber auf hohem Niveau und mit praktischen Hilfen, die unmittelbar geübt und eingesetzt werden können. Er darf getrost nicht nur dem Studierenden, sondern auch jedem Vorstandsprecher, ja jedem Politiker empfohlen werden.

Der Begriff der Rhetorik leitet sich aus dem altgriechischen „rhētorikḗ“ ab und bedeutet übersetzt so viel wie „Redekunst“ oder „Kunst der Beredsamkeit“. Mit Beherrschung guter Rhetorik ist es möglich, Menschen wirklich zu überzeugen und Reden zu halten, denen die Zuhörer gerne zuhören und die Inhalte letztendlich im Gedächtnis behalten. Man kann Rhetorik definieren als: Die Kunst wirksam zu reden und zu überzeugen. Sowohl stehend vor Publikum bei einem Vortrag/Präsentation, man nennt dies monologisch, als auch im Gespräch, Verhandlung, Streitgespräch. Man nennt dies dialogisch.

Rhetorik ist Wissenschaft und Kunstform zugleich. Der wissenschaftliche Teil behandelt die Art und Weise des wirksamen Vortrags und ist vor allem auf die Methoden und Stilmittel einer guten Rede gerichtet. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Theorie, die auf das Erkennen von Systemen und Strukturen setzt. Die Rhetorik ist aber auch Kunstform, denn eine Rede zu erstellen ist, ähnlich einem Musikstück, ein kreativer Akt. Dasselbe betrifft auch die Darbietung vor Publikum, wo rhetorisches Talent, Präsenz und Charisma für das Endergebnis eine große Rolle spielen. Die Kunst der Rhetorik liegt darin, eine Botschaft so beeindruckend rüberzubringen, dass die Adressaten von der vermittelten Meinung überzeugt sind, diese bestenfalls übernehmen und anschließend auch danach handeln.

 

Holly, Werner. – Einführung in die Pragmalinguistik : Germanistische Fernstudieneinheit 3 / Werner Holly. – Berlin etc. : Langenscheidt, 2001. – 72 S.

 

Pragmalinguistik.pngDie Pragmatik untersucht als linguistische Teildisziplin den Gebrauch von Äußerungen in einer konkreten Äußerungssituation (Kommunikations­situation). Der Begriff geht auf die Zeichentheorie von Morris (1938) zurück, der in seinem semiotischen Modell eine Beziehung zwischen Zeichen und Zeichenbenutzer definiert. Von Morris stammen auch die für die Semiotik fundamentalen Unterscheidungen in Syntaktik, Semantik und Pragmatik.

„Auf der Grundlage der drei Korrelate Zeichenträger, Designat und Interpret in der dreistelligen Zeichenrelation lassen sich für die genauere Untersuchung einige zweistellige Relationen abstrahieren.“

– Grundlagen der Zeichentheorie (1988), S. 23 f.

Die Semantik untersucht die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke (dies sind z. B. Wörter, Phrasen und Sätze), aber „unabhängig“ von ihrer konkreten Äußerung. Die Pragmatik dagegen untersucht den Inhalt konkreter sprachlicher Äußerungen, also Akte, welche in einer „konkreten Situation“ und im Zusammenhang mit einem „Kontext“ von einem Sprecher ausgeführt werden oder von einem Hörer wahrgenommen wurden (siehe auch Zwischenmenschliche Kommunikation).

 

Spillmann, Hans Otto. – Einführung in die germanistische Linguistik / Hans Otto Spillmann : Germanistische Fernstudiemeimheit 5. – Langenscheidt, 2000, Berlin etc. – 128 S. : Abb.

germanistische.png Die Germanistische Linguistik behandelt die deutsche Sprache unter verschiedenen Perspektiven. Im Vordergrund stehen das Laut- und das Schriftsystem der Sprache (Phonologie und Orthographie), der Aufbau von Wörtern und Wortformen (Morphologie), von Wortgruppen und von Sätzen (Syntax); die Bedeutung von Wörtern und Sätzen (Semantik); die Bedeutung sprachlicher Äußerungen in spezifischen Gebrauchssituationen (Pragmatik); satzübergreifende Phänomene (Textlinguistik); der Wortschatz und der Bestand fester Wendungen (Lexikographie, Lexikologie und Phraseologie).

Untersucht werden vor allem die gegenwärtige Standardsprache, die Dialekte des Deutschen und frühere Stufen der deutschen Sprache. Die sprachgeschichtliche Forschung befasst sich vornehmlich mit den Veränderungen in der Sprache über bestimmte Zeiträume hinweg (Erforschung des Sprachwandels, Etymologie etc.). Es werden auch Fragen nach der gesellschaftlichen Bedingtheit (Soziolinguistik) oder nach der mentalen Repräsentation von Sprache (Psycholinguistik) gestellt.

Die Germanistische Linguistik weist Berührungspunkte mit weiteren universitären Fächern wie der Allgemeinen Sprachwissenschaft, der Computerlinguistik, den linguistischen Fächern der anderen Philologien, der Mediävistik, der Phonetik, der Psycholinguistik und der Theoretischen Linguistik auf; diese eignen sich somit zur Kombination mit dem Fach Germanistische Linguistik.

Die Germanistische Linguistik ist Teil des Faches Deutsch in Lehramtsstudiengängen sowie ein eigenständiges Fach in Studiengängen mit Universitätsprüfung (Magister, Promotion).

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