Österreichische und deutsche Jubiläumsschriftsteller

Sommer ist eine Jahreszeit wenn viele österreichische und deutsche Schriftsteller ihren Jubiläum erfüllen. Es ist genauso eine wunderbare Zeit ihre Werke zu entdecken. Solche Literatur Figuren wie Ingeborg Bachmann, Elias Canetti, Franz Kafka, Hans Bender, Hans Fallada, Lion Feuchtwanger und viele andere haben sich bemüht um diese Werke zu schreiben und bedeutungsvolle Geschichte zu teilen.

 Unsere Bibliothek möchtet die Leser darum mehr erzählen und die beste Werke diesen Schriftsteller präsentieren.

Wir drängen Sie diese Bücher des „Hașdeu“ Zentralbibliothek von der Deutscher Lesesaal zu genießen.

Feuchtwanger, Lion.   Jud Süss :  Roman / Lion Feuchtwanger. – Berlin : Aufbau-Verlag Gmbh, 1991. – 476 s.

Jud Süß ist ein 1925 erschienener Roman von Lion Feuchtwanger, der das Leben des historischen württembergischen Hofjuden Joseph Süß Oppenheimer als literarische Vorlage benutzt. Feuchtwanger, der Sohn eines jüdischen Fabrikanten, interessierte sich für die Fragen jüdischer Assimilation in Deutschland.

Fallada, Hans. Der Trinker : Roman/ Hans Fallanda. – Stuttgart : Bücherbund o. J., 1943. – 366 s.

Der Trinker ist ein Roman von Hans Fallada. Der Autor verfasste das Werk 1944 während einer Haftzeit in der Landesanstalt Neustrelitz-Strelitz. Er stützte sich dabei auf die eigenen Erfahrungen mit der Alkoholabhängigkeit. Der Roman wurde postum erst 1950 veröffentlicht.

Franz Kafka / Gesammelte Werke . B. 2 : Der Verschollene : Roman. –  Frankfurt am Main : Fischer Taschenbuch Verlag, 1994 . –  339 s.

Der Verschollene ist neben Das Schloss und Der Process einer der drei unvollendeten Romane von Franz Kafka, entstanden zwischen 1911 und 1914 und 1927 von seinem Freund und Herausgeber Max Brod postum veröffentlicht. In den frühen Ausgaben wurde der Roman unter dem von Brod bestimmten Titel „Amerika“ veröffentlicht.

 

Canetti, Elias. Die Stimmen von Marrakesch / Elias Canetti : Aufzeichnungen nach einer Reise. –  München : Carl Hanser, 1988. –  119 s.

„Die Stimmen von Marrakesch“ ist jenes Buch, durch das Canetti dem Leser so etwas wie ein vertrauter Freund wird und in dem aus allen Schilderungen von orientalischer Großstadtmisere am Rande menschlichen Daseins eine Art Freude an allem Menschlichen (…) erstrahlt. François Bondy

„Klassisch möchte man den Weltbezug dieser Prosa nennen, weil ihr Autor mit so unbeirrbarer Kraft auf die Menschen, Tiere und Gegenstände von Marrakesch blickt, ohne dass die Subjektivität des Schauenden sich je in den Vordergrund drängte.“ Rudolf Hartung

„So behutsam und scheu Canetti vorangeht, der Leser wird Zeuge eines Erkenntnisprozesses. Ein Vorgang ohne jede intellektuelle Strapazierung … Es bleibt, was immer Canetti in Marrakesch erlebt und beobachtet, reine erzählerische Vergegenwärtigung, sinnlich nah und greifbar.“ Eberhard Horst

Caneti, Veza und Elia, Briefe an Georges/ Veza & Elias Canetti. – München : Carl Hanser, 2006. – 655 s.

Ein Dreiecksroman in Briefen – Elias Canetti, der neben seiner Ehefrau ständig wechselnde Geliebte hat, sein Bruder Georges, der sich außer zu schönen Männern zu seiner mütterlichen Schwägerin Veza hingezogen fühlt, und Veza, die ihrem jungen Schwager heillos verfallen ist. Als Veza und Elias 1938 aus Wien nach London fliehen, schreiben beide dem Bruder Georges – vom ärmlichen Emigranten- und hochkomplizierten Eheleben, von Eskapaden und Wahnsinnsanfällen, von Krankheit und Depression. Georges selbst ist schreibfaul, antwortet auf die Briefe kaum, bewahrt sie jedoch auf. Erst im Jahr 2003 werden die Briefe in Paris gefunden und nun zum ersten Mal publiziert.

 Bachmann, Ingeborg – Der Briefwechsel / Ingeborg Bachmann. – Frankfurt am Main : Suhrkamp, 2008. – 399 s.

image„Du warst, als ich dir begegnete, beides für mich: das Sinnliche und das Geistige.“ Paul Celan an Ingeborg Bachmann Die Liebesbeziehung zwischen den beiden bedeutendsten deutschsprachigen Dichtern nach 1945 beginnt im Wien der Nachkriegszeit. Bachmann studiert dort Philosophie, für Paul Celan ist Wien eine Zwischenstation. Im Mai 1948 lernen sie einander kennen, Ende Juni geht er nach Paris. Ihr Briefwechsel nach der Trennung ist zuerst schütter, verläuft zögernd, dann setzt er sich fort in immer neuen dramatischen Phasen. Jede dieser Phasen hat ihr eigenes Gesicht: ihren besonderen Ton, ihre Themen, ihre Hoffnungen, ihre Dynamik, ihre eigene Form des Schweigens. Ende 1961 brechen das briefliche Gespräch und die persönlichen Begegnungen ab, als sich Celans psychische Krise auf dem Höhepunkt der „Goll-Affäre“ zuspitzt. Der Briefwechsel zwischen 1948 und 1961 (ein letzter Brief Celans datiert aus dem Juni 1967) ist ein bewegendes Zeugnis: zunächst als das Gespräch einer Liebe nach Auschwitz mit allen symptomatischen Störungen und Krisen aufgrund der so konträren Herkunft der beiden und ihrer schwer zu vereinbarenden Lebensentwürfe als Frau und als Mann und als Schreibende. Aber es ist auch ein Ringen um Freundschaft oder um wenigstens irgendeine Beziehung. Ergänzend zu den beinahe zweihundert Zeugnissen ihrer Korrespondenz wurden die Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Gisèle Celan-Lestrange sowie zwischen Paul Celan und Max Frisch in den Band aufgenommen

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