Richard Billinger – der Geburtstag

Richard Billinger (* 20. Juli 1890 in St. Marienkirchen bei Schärding; † 7. Juni 1965 in Linz) war ein österreichischer Schriftsteller. Sein Werk kennzeichnet den Wandel vom naturalistischen Volksstück zur mythisch-religiösen Darstellung dämonischer Naturkräfte. Es ist stark beeinflusst durch Billingers Heimat im Innviertel. Billinger war ein Erfolgsautor in der Zeit des Nationalsozialismus. Seine Dramen werden unter Blut und Boden subsumiert.

Erste Erfolge als Lyriker

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1922 wurde Billinger im Wiener Café Museum von der Tänzerin Grete Wiesenthalentdeckt,

die ihn mit gedämpfter Stimme eigene Verse rezitieren hörte und ihm die Freundschaft zu Hugo von Hofmannsthal vermittelte. Auf dessen Schlösschen in Rodaun bei Wien konnte

Billinger seine Gedichte vortragen. Er wurde auch von Max Mell gefördert. 1923 erschien der Gedichtband „Lob Gottes“ im Verlag Rudolf Haybach und kurz darauf bei Ernst Rowohlt das Gedichtbändchen, „Über die Äcker“. 1924 erhielt Billinger dafür den

Literaturpreis der Stadt Wien. Hofmannsthal verkündete in der amerikanischen Zeitschrift „The Dial“ „das Auftreten eines neuen lyrischen Dichters“.

Billinger dichtete eruptiv, stoßweise, manches gemahnt an den Expressionismus. Mit seiner Lyrik wollte er „zu Urworten gelangen, die wie Gebete klingen müssen“.

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Das Innviertelan der Donauwar Billingers menschliche und künstlerische Heimat, er war eng mit diesem Landstrich zwischen Donau und Inn verwurzelt, auch wenn ihn sein Lebensweg nach Wien und später nach München geführt hat. Dem Fluss Inn kommt in Billingers Werk eine tragende Bedeutung zu. Er fordert Menschenopfer, er gebiert verlockende Frauengestalten, in einem Gedicht Billingers heißt es: „Mich schuf er, der Strom.“

Die Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Billinger

http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.b/b484110.htm

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