8. März – Internationaler Frauentag

Der 8. März naht und bald ist es wieder soweit – wir feiern den internationalen Frauentag
1911 zum ersten Mal offiziell als Frauentag gefeiert, wird dieser Tag nun schon seit über 100 Jahren gefeiert. Hier in Moldawien wird der Tag sehr ernst genommen und groß gefeiert. Doch wie wird der Tag in anderen Ländern gesehen?
Wir haben einigen Frauen rund um die Welt ein paar Fragen zum Thema Frau und zu der Bedeutung des internationalen Frauentages gestellt:
Was bedeutet es für mich Frau zu sein? 
Antworten aus Brasilien: 
„Frau sein ist genau dasselbe wie Mann sein – nur eben auf High Heels!“ 
„Frau zu sein ist mehr als das Geschlecht, das Alter, es ist mehr als Mutter oder Ehefrau zu sein. Frau zu sein bedeutet um Gerechtigkeit kämpfen ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren. Es bedeutet stark zu sein und immer noch für das schwache Geschlecht gehalten zu werden.“
Antwort aus Deutschland:
„Ich bin froh eine Frau zu sein, weil wir das stärkere Geschlecht sind obwohl es von der Gesellschaft noch nicht überall so gesehen wird.“
Antwort aus Italien:
„Ich weiß wirklich nicht, was es für mich bedeutet Frau zu sein; vielleicht bedeutet es einfach, dass ich bin, wer ich bin; nicht als Geschlecht, sondern als Person. Ich weiß, dass es vielleicht sehr offensichtlich oder naiv klingen mag, aber ich glaube, dass es darum geht als Mensch gesehen zu werden und nicht als Mann oder Frau. Auch wenn ich aus einem Land komme (Italien), in dem Frauenrechte mehr respektiert werden als in anderen Teilen der Erde, werde ich oft mit der Tatsache konfrontiert, dass es meine Bestimmung ist eine Mutter zu sein, eine Familie zu haben, zu heiraten. Warum? Gibt es irgendwo in diesem Universum eine Regel, in der geschrieben steht, dass ich diese Rollen erfüllen muss und nicht einfach ich selbst sein darf? Warum ist für Frauen, nach so vielen Jahren, die Bestimmung immer noch festgelegt? Oder viel eher: Warum ist es für Frauen immer eine Entscheidung: Mutter oder Arbeit? 
Für mich bedeutet Frau sein, ich selbst zu sein; als Person.“
Wie wohl fühlt frau sich in ihrem eigenen Körper – dem ständigen Druck der Medien ausgesetzt?
Antwort aus Deutschland: 
„Ich fühle mich wohl, obwohl ich ein paar Kilos mehr auf den Hüften habe. Ich bin fester Überzeugung, dass dies auch etwas mit der Vererbung zu tun hat, denn meine ganze Familie war schon immer korpulenter. In anderen Familien wo alle ganz schlank sind, sind auch die Kinder schlank und können essen essen essen ohne einen Gramm zuzunehmen. Bei mir geht das nicht. Es ist schade, dass gerade die Medien den Schlankheitswahn aufbauschen und manchmal sogar als Gutes darstellen.“
Antwort aus Italien:
„Ich glaube nicht, dass die Medien ein Frauenbild widerspiegeln, dass Frauen wirklich beschreibt. Die Medien (und Frauen auch) spiegeln ein Bild wider, mit welchem ich mich nicht anfreunden kann und nicht wohl fühle. Sie zeigen Menschen, die mit ihrem Körper zeigen müssen, wer sie sind. Aber ich bin nicht bloß ein Körper (glücklicherweise) und dasselbe gilt für viele andere Menschen, die ich kenne!“
„Was weiß ich eigentlich über den Frauentag und was bedeutet er für mich?“ 
Antwort aus Italien:
„Der internationale Frauentag lässt die Menschen daran erinnern, was die Frauen für ihre Rechte getan haben, wie sie dafür gekämpft haben. Und ich sehe das als Teil eines Kampfes für Menschenrechte im Allgemeinen. Ich finde, dass es nicht darum geht, dass Frauen für Frauenrechte kämpfen, sondern, dass Menschen gemeinsam für ihre Rechte kämpfen – unabhängig vom Geschlecht.“
Antwort aus Deutschland:
„Der internationale Frauentag bedeutet nicht viel für mich. Ich brauche keinen Tag dafür um anerkannt zu werden. Ich möchte immer und zu jeder Zeit respektiert werden und nicht in eine Schublade gesteckt werden. Vor allem im Beruf ist die Gleichberechtigung wichtig und die ist leider noch nicht überall gegeben. Ich persönlich bin froh, dass dies auf mich im Beruf keinen Einfluss hat, denn ich erhalte zum Beispiel das gleiche Geld für die gleiche Leistung, wie ein Mann.“
In unserem Lesesaal findet sich viel Literatur zum Thema „Frau“. Auch haben wir eine Sammlung von Frauenzeitschriften. Besonders herausheben möchten wir einen Artikel, der einen Großteil der Frauen betrifft – wir wagen sogar zu behaupten, dass der Artikel mit wenigen Ausnahmen auf alle Frauen zutrifft und auch mit der zweiten Frage, die wir gestellt haben, zusammenhängt.: „Ich liebe und Hasse ihn! – Frauen und ihr Körper“. Den eigenen Körper kann man nicht einfach verlassen. Man ist mit ihm sein Leben lang verbunden – (ob man will oder nicht). Der Artikel beschreibt diese Hassliebe zum eigenen Körper auf eine wunderbare Seite. 
Auch wollen wir zeigen, dass die Frau in Erfolg und Stärke dem Mann in nichts nachsteht: So präsentieren wir u.a. die großen Bildbände „Erfolgreichen Frauen“ und „Frauen, die wir lieben“. Margarete Steiff oder Beate Uhse, Coco Chanel und Aenne Burda sind Beispiele, die uns Einblicke in die Welt mutiger und fortschrittlicher Frauen zeigen.
Mehr zum Thema „Frau“ finden Sie bei uns im Lesesaal. Zahlreiche Zeitschriften, Bücher und Filme können Sie sich bei uns ansehen und ausleihen. 

(Und auch für das perfekte Outfit am 8. März haben wir die richtige Zeitschrift für sie: In der Burda finden Sie wunderschöne Schnittmuster für Kleidung für alle Anlässe. Und dazu ist ein selbst genähtes Kleidungsstück noch individuell und keine andere Frau wird exakt dieses Kleidungsstück besitzen!)

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